Fließgewässer

                                         Unser jährliches Ausflugsziel die Werra in Thüringen . 

 

Einige Tips .

Nicht gleich am Parkplatz mit dem Angeln beginnen .

Aus reiner Bequemlichkeit wirft so mancher Angler gleich am Parkplatz seine Angel aus . Er braucht 

dann Gerät und Trinkbares nicht soweit zu tragen , kann jederzeit " Nachschub " holen und  , sollte es 

wirklich einmal Regnen , gleich im nahen Auto verschwinden .

Vorsicht am Angelplatz .

Das Ausfindigmachen der besten Angelplätze , passendes Angelgerät und verführerische Köder

nutzen dem Angler wenig , wenn er sich dem Angelplatz nicht von den Fischen unbemerkt

zu nähern weiß .

Auf die eigene Sicherheit achten .

Beim Anpirschen einer Angelstelle sollte der Angler stets auf die eigene Sicherheit achten .

Tollkühnes Herumklettern an Steilufern oder auf alten morschen Stegen sollte man tunlichts

vermeiden .

Deckung suchen und nutzen .

Wer sich einer fangversprechenden Stelle nähert und dort verweilt , sollte jede Deckungsmöglichkeit

gegenüber dem Fisch nutzen .

Standort des Anglers .

Wird der Angler bei niedrigem Sonnenstand direkt von vorne beschienen , fällt zwar sein Schatten

nicht aufs Wasser , aber die Fische können ihn dennoch gut ausmachen . Der Angler wird

nämlich wie von einem Scheinwerfer angestrahlt und damit aus der Umgebung hervorgehoben . 

Verhalten am Angelplatz .

Ist der Haken mit dem richtigen Köder schließlich am geeigneten Platz ausgeworfen , muss sich

besonders der ungeduldige Petri Jünger beherrschen und ohne sich viel zu regen , den

erhofften Anbiss abwarten . ( In der Ruhe liegt die Kraft ) .

Leicht erkennbare Angelplätze an Fließgewässern .

Unterspülte Ufer . Das sind meist nur 1 - 3 m lange Stellen , an denen das manchmal recht tiefe

Wasser unter das eigentliche Ufer reicht . Bei ausreichend Nahrung zuführender Strömung ist

dies ein bevorzugter Standplatz deckungsliebender Raubfische . Die Deckung des Anglers ist hier 

nicht so wichtig , wohl aber , das er keine Bodenerschütterungen verursacht .

Überhängende Zweige oder Grashalme .

Zweigwerk kann bis zu 3 m weit bis dicht auf die Wasseroberfläche herunterhängen und das auf

einer Uferlänge von 15 - 20 m und mehr . Bei ausreichend Nahrung zuführender Strömung ist

dies ein bevorzugter Standplatz aller deckungsliebenden Fried - und Raubfische .

Versunkene Äste und Bäume .

Wo an tieferen Gewässerstellen versunkenes Astwerk , Baumkronen , ja ganze Bäume im Wasser

liegen , ist fast immer der Standplatz eines größeren oder der mehrerer mittelgroßer

Raubfische zu vermuten . Viele Angler meiden solche Plätze wegen der Hängergefahr .

Gumpe , Kolk  oder auch Kessel .

Dieser wohl beliebteste Angelplatz hat eine ganze reihe von Namen . Gemeint ist jedoch

immer die gleiche Angelstelle . Die Gumpe ist als der typischte und fangsicherste 

Aufenthaltsort aller Fischarten anzusehen . Man versteht darunter eine muldenartige Vertiefung

im Gewässerbett , die z.B. stromab von im Wasser liegenden größeren Gesteinsbrocken ,

Wehren oder Staustufen , an der Einmündung von Nebengewässern oder an der 

Außenseite der Gewässerkurve bildet .

Tiefe Rinne .

Hier handelt es sich um eine schmale Längsvertiefung des Gewässerbettes , die sowohl in 

der Mitte als auch am Rand des Bettes verlaufen kann . Die Rinne hat meist eine stärkere 

Strömung , deshalb halten sich darin fast nur strömungstüchtige Fische auf . Eine tiefe 

Rinne erkennt man schon von weiten an ihrer erheblich dunkleren Wasserfarbe .

Unter der Brücke .

Das schützende Dunkel der Brücke ist ein begehrter Standplatz für alle deckungsliebenden

Fische , handelt es sich dabei nun um niedrige Brücklein über kleine Bäche oder breitere

bzw. höhere Straßenbrücken über Großstadtflüsse . Besonders alle Arten von Raubfischen

wählen dort gern ihren Unterstand .

Das Universalgerät bringt den Erfolg .

Der Gastangler muß ein ihm noch unbekanntes Gewässer erst erforschen . Er zwängt sich zu 

diesem Zweck durch dicht verwachsene , unbequem zu begehende , teils sogar nicht 

ungefährlich zu durchwatende Uferpartien . Die Strecken können lang und ermüdend sein .

Also mit Sitzkiepe mehreren Ruten und prall gefüllten Rucksack würde jeder rasch

kapitulieren . So geht es also nicht . Der Gastangler muß sich also für´s Such - und

Wanderfischen eine Angelausrüstung zusammenstellen , die er Auch auf langen und bei

großer Hitze ermüdenden Suchmärschen und beim Sich - durch - die - Büsche - Zwängen

auf kleinsten Raum und bei geringsten Gewicht mitführen kann . Es wird nur das 

Allernötigste mitgenommen und das Gerät so zusammengestellt , daß das Hauptgerät , also

Rute , Rolle und Schnur immer das gleiche bleibt , und nur das die Ausübung der 

unterschiedlichen Angelarten ermöglichende Zusatzgerät jeweils geändert wird .

 

 

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